Lea Harlan

Lea Harlan

Doppelbildplastiken : "Transformer"

Der Begriff "Doppelbildplastik" ergibt sich, da die beiden Seiten der Figur auf einer Glasscheibe (Sicherheitsglas) malerisch miteinander aufgebaut sind. Durch den 5 Millimeter grossen Zwischenraum sich gegenseitig bedingend, verbinden sich jeweils zwei deckungsgleiche, inhaltlich aber nicht kongruente Figuren zu einer plastischen Skulptur. Das Konzept der 100- teiligen Figurengruppe (200 Seiten), die in immer neuen Konstellationen an verschiedenen Orten installiert werden, ermöglicht die vielfältigsten Transformationsmöglichkeiten (auch im Sinne einer Übertragung) der Interaktion untereinander. Dies lässt sich in den unterschiedlichsten Gruppengrössen realisieren. Das Glas als Skulptur und Träger ermöglicht den Figuren die Verschmelzung mit der Umwelt und deren lebendige Spiegelung.
Lea Harlan

Lea Harlan

geb.1959
München


Kunstakademie Kassel ( Prof. Harry Kramer)
Kunstakademie München (Prof. Robin Page)

Im Rahmen eines Forschungsprojektes

4 Monate Bunkeraufenthalt in Klausur
d.h. bei völliger Isolation von der Aussenwelt
Entwicklung einer Figurengruppe, die auf 100 Skulpturen <Doppelbildplastiken> 200 x 80 cm Acryl auf Sicherheitsglas konzipiert ist, und in Folge von Ausstellungen in wechselnden Installationen gezeigt wird.

Ferner Arbeiten an anderen Projekten und mit anderen Materialien (z.B. Schaumstoff), die eigenständig ausgestellt oder miteinander kombiniert werden können.

Seit 1985 in der Schweiz, Solothurn
Längere Aufenthalte in Berlin
1990 bis 96 in Basel
Seit 1996 in Zürich

Einzelausstellungen:
  • 2003 Grossmünster Zürich im Rahmen einer Live – Übertragung des Schweizer Fernsehen (Sternstunden)
  • 1999 Galerie im weissen Haus, Winterthur
  • 1993 Galerie Siegert, Basel
  • 1993 Galerie Reile, München
  • 1991 Galerie Medici, Solothurn
  • 1989 Kulturreferat, München
  • 1986 Galerie Pommersfelde, Berlin


Gruppenausstellungen:
  • 1998- 2003 Mitglied der Londoner Künstlergruppe "foreign investment"
    Auswahl:
    • 2000 Performance "Pokern" im Ausstellungsraum Klingental, Basel und an der Art Basel
    • 1999 Performance "Poker " im Zentralpavillon, Bienale Venedig
    • 1999 Performance "Breeding- das Unbehagen in der Kultur", Galerie im Taxispalais, Innsbruck
    • 1998 Performance "Lach- und Witzbörse" Pozzo Pozzoza Museum, Berlin
  • 1998 Rotkreuzspital, Zürich
  • 1995 Hales Gallery, London
  • 1994 Galerie Kunstgarten Hedy Ernst, Aarwangen
  • 1994 und 93, 92 Weihnachtsaustellung – Ausstellungsraum Klingental, Basel
  • 1992 Jahresausstellung – Kunsthalle, Basel
  • 1992 Open Art – Atelierhaus Klenzestrasse, München
  • 1991 Jahresausstellung –Kunsthalle, Basel
  • 1990 Neue Tendenzen, Liestal