D o n n e r s t a g, 5. Mai 2005
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11:00 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Live Musik
S A I T E N W I N D
Johannes Ammon (Geige) und Michaela Stoewer (Akk.)
werden auch am Mittwoch, den 11.Mai Unter den Kastanien
auftreten
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15:00 Uhr Agnes das Heldenschaf
Buch von Heidi Knetsch u. Stephan Richwien
Bilder und Gestaltung Uta Helene Götz
Die Schauspielerin Kerstin Wittstamm liest für
Erwachsene und Kinder ab 7 Jahren
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20:00 Uhr Joachim Ringelnatz
Szenische Lesung von und mit Hans Diehl
Musikalische Begleitung Christian Gerber
Der Schauspieler Hans Diehl (Schaubühne Berlin,Burgtheater Wien, Thalia Hamburg...) bringt Ihnen den Ringelnatz näher...
Charmant und böse, freundlich und hinterfotzig: Die Gedichte von Joachim Ringelnatz erfreuen das Gemüt – und verstören es. Sie handeln von verbummelten Schlampen, alten Knackern, Nasenkönigen, Fußballstoßern und Boxleichen. Auch Schweinsbeulenpflaster kommen vor. Und weil man Ringelnatz-Gedichte niemals nur lesen darf, wird Hans Diehl sie streckenweise auch turnen. Begleitet wird er bei alledem von Christian Gerber, dem Mann am Akkordeon.
Zeitungskritiken
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F r e i t a g, 6. Mai 2005
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15:00 Uhr Two Troubadoura zu dritt
Ein Musikspektakel im elf bis sieben achtel Takt
Daniela Lorenz (sax) & Beate Theobald (Cello) & Dörte Bekker (akk) .
20:00 Uhr
Joachim Ringelnatz
Szenische Lesung von und mit Hans Diehl
Musikalische Begleitung Christian Gerber (siehe 5. Mai)
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S a m s t a g, 7. Mai 2005
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Ab 14:00 Uhr
BRASILIEN TAG
Informationen, Samba, Capoeira, Filme, Ausstellung, Caipirinha, Hängematten, Schmuck...
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20:00 Uhr |
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Die “Lieder eines armen Mädchens” schrieb Friedrich Hollaender Anfang der 20er Jahre für seine erste Ehefrau Blandine Ebinger (1899–1993). In Anlehnung an Else Lasker-Schülers Schauspiel “Die Wupper” schuf er die Figur des “Lieschen Puderbach”, ein junges Mädchen, das in den 12 Liedern von seinen Träumen und Sehnsüchten, von Armut und Elend, von Hunger und Tod erzählt. Dabei entstehen kleine skurrile Dramen, Tragi-Gotesken, bei denen, so ein zeitgenössischer Kritiker, einem “das Lachen vergeht oder jedenfalls ganz anders wird.”
In seiner Autobiografie schreibt er: “Eine Figur aus dem Wedding kam zur Welt. Eine Figur, armselig und liebenswert zugleich, in der Blandine Ebinger für viele Jahre das Publikum zu Lachen und Tränen rührte. Es lachte und weinte, wo immer Deutsch verstanden wurde, auf Cabaretbühnen und in Vortragssälen. Dur und Moll, die komische Tragik, die Mischung, der ich von nun an verschrieben war. Die ersten eigenen Texte. Die erste, ganz große Interpretation”.
Bizarr, witzig und traurig zugleich sind die Lieder von Friedrich Hölländer, jedes einzelne eine eigene Welt.
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S o n n t a g, 8.Mai 2005
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15:00 Uhr
Two Troubadoura zu dritt
Ein Musikspektakel im elf bis sieben achtel Takt
Daniela Lorenz (sax) & Beate Theobald (Cello) & Dörte Bekker (akk)
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20:00 Uhr
"Lady sings the blues"
Lieder und autobiografische Texte von Billie HolidaySie hat sich als eine der großen Stimmen der schwarzen Musik in Deutschland eine Namen gemacht: Die Bremer Pianistin und Sängerin Romy Camerun. Eines ihrer Vorbilder ist die afroamerikanische Jazz-Legende Billie Holiday. Ihr Partner an diesem Abend, Johannes Henn (www.dervorleser.de) ist regional und auch überregional bekannt für seine zahlreichen gelungenen literarischen Programme mit Musikern. Gemeinsam haben sie einen Abend über Billie Holiday zusammengestellt. Auf dem Programm stehen Lieder und autobiografische Texte der ebenso selbstbewussten wie sensiblen schwarzen Künstlerin. Billie Holiday wurde nur 44 Jahre alt, und doch hat sie als Schwarze schon zu Zeiten schlimmster Rassendiskriminierung Geschichte geschrieben. "Man hat mir gesagt, dass niemand das Wort "Hunger" so singt wie ich. Genauso wie das Wort "Liebe". Vielleicht liegt das daran, dass ich weiß, was diese Worte beinhalten. Vielleicht liegt das daran, dass ich stolz genug bin, mich erinnern zu wollen.."

Dies sind Sätze aus Billie Holidays Autobiografie, und so war sie: leidenschaftlich, gefühlvoll und lebensmutig. Jeder Satz von "Lady sings the blues" bringt es zum Ausdruck: Das ist mein Leben, auch wenn es schwer ist, und ich will es leben! Romy Camerun und Johannes Henn präsentieren "Lady Day" in einem faszinierenden und abwechslungsreichen Miteinander von Sprache und Musik. Auf dem Programm stehen viele ihrer bekannten Standards wie z.B. The Man I love, Fine and Mellow, I wished on the Moon und viele andere, die von Romy Camerun in ihrer unnachahmlichen Art vorgetragen werden. Dazwischen stehen die Texte ihrer Autobiografie, die von Johannes Henn auf eine sehr persönlich-distanzierte Weise vorgelesen werden. So gelingt es ihm, die große Künstlerin dem Publikum näher zu
bringen, ohne falsche Sentimentalitäten zu wecken.
www.romy-camerun.de / www.dervorleser.de
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M i t t w o c h, 11. Mai 2005
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Johannes Ammon (Geige / Voc)
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20:00 Uhr
MUSIK & KNEIPE
VonOhrzuOhrzuOhrzuOhrzuOhrzuOhrzuOhrzuOhrzu
Hauptsächlich Musik,
geschöpft aus dem Reichtum der Lieder & Tänze der Welt
mitreißend und vituos gehört, gespielt, aufgegriffen, eingepackt, rausgeschmuggelt, verspielt dazugedichtet, wiedergehört und wiedergespielt
von Johannes Amman und Michaela Stoewer
zwischendurch immer wieder
Kneipe mit kleiner Küche.
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Michaela Stoewer (Akk. / Voc.)
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D o n n e r s t a g, 12. Mai 2005
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19:00 Uhr
LITERARISCHES FESTMAHL UNTER DEN KASTANIEN
Festessen in vier Gängen
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Erika Döhmen und Thomas Ney:
"Babettes Fest" von Tania Blixen
Die Geschichte erzählt von den Verführungen einer asketischen Dorfgemeinschaft durch die Kunst des Kulinarischen. Das exquisite Dinner eines Flüchtlings, welcher sich in überraschender Weise als französische Meisterköchin erweist, gibt einer eingefleischten, zurückgezogen lebenden Dorfgemeinschaft die Möglichkeit, für wenige Stunden aus ihrem bisherigen Dasein auszubrechen und eine einmalige, wunderbare Erfahrung zu machen. Eine wunderschöne Geschichte in einer spannungsreichen Darstellung und phantasievollen Ausgestaltung.
“Die Sterne sind etwas näher gerückt heute Abend” – so lautete eine Textstelle zum Ausklang der Tania Blixen Geschichte “Babettes Fest”, ... Die “Sterne” waren bei dieser Sternstunde am prasselnden Kaminfeuer in der urigen Weserrenaissance-Küche in der Tat “etwas näher gerückt”. Erika Döhmen und Thomas Ney sorgten für eine so nachhaltige Präsentation des Märchens in all seinen Facetten, dass es nicht stimmig wäre zu sagen, sie hätten es “gelesen”.
(aus dem Pressebericht von der Uraufführung auf der Extertal-Burg Sternberg)
Bitte unbedingt voranmelden es stehen nur 40 Plätze zur Verfügung!
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F r e i t a g, 13. Mai 2005
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15:00 Uhr Mo Bunte, Anna Ka & als Gast Kristina Feix Berlin
“Vom Essen und Gefressenwerden”
Italienische Märchen für Kinder & Erwachsene ab 4 Jahren
…ein Märchenrissotto italienischer Art / al gusto italiano / …
Dargestellt mit Blechgeschirr, Federvieh und Violine.
Märchen auf der Suche nach Essbarem sind nicht immer ein kulinarischer Hochgenuss, aber ein Festmahl der Sinne.
Wonach schmeckt ein Märchen? Wie riecht es, wie klingt es?
Die Vorbereitungen zu Däumelings Hochzeit laufen auf Hochtouren:
Drei Frauen stellen die Küche auf den Kopf, stecken den Kopf in den Topf, die Köchin wird zum Hahn und der Nordwind zum Wohltäter. Ein König soll gebacken werden, die Hochzeitssuppe gekocht, doch das Gefieder flüchtet und hat anderes im Sinn. Es möchte lieber an der Hochzeitstafel sitzen, anstatt im Kochtopf zu schmoren…aber die Suppe muss doch schmecken
…und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch.
Ein Spiel mit Figuren, Masken und Live-Musik.
Spiel: Mo Bunte (Theater Kranevit), Kristina Feix
Ausstattung: Mo Bunte
Komposition
und Live-Musik: Anna Katharina Kaufmann (Theater Kranevit)
Regie: Ulrike Johannson
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20:00 Uhr
Bodo Wartke: Archillesverse
Nach dem Riesenerfolg bei der letzten Kulturellen Landpartie kommt Bodo Wartke nun mit seinem neuen Programm nach Klein Witzeetze.
Bodo Wartke singt lieber wieder überwiegend Lieder über Liebe. Und das tut er auf unterschiedliche Weise: mal ausschließlich auf weißen Tasten, mal mit tiefschwarzem Humor, mal einfühlsam und tiefsinnig, mal auf Finnisch. Es sei denn, das Publikum möchte es auf Ki-Suaheli hören.
In seinem zweiten abendfüllenden Programm gibt Bodo Wartke Kunde vom Dilemma des Vampiers, der seine Liebste stets an seine Blutsucht, er steppt und stolpert über die Hinterlassenschaften der Berliner Fauna auf dem Trottoir, verliebt sich in die Tochter eines Schönheitschirurgen und erklärt den Zusammenhang zwischen Schiller und GEZ.
Das ganze kommt mit wogender Klavierbegleitung, ohrwurmstichigen Melodien und virtuosemWortwitz daher –
Klavierkabarett in Reimkultur.
Bodo Wartke zeigt die Schwachstellen der vermeindlich Starken und beweist, dass man lustig sein kann ohne sich über andere lustig zu machen. Der einzige, der bei ihm ausgelacht wird, ist er selbst. Dafür erhilet er 2004 den „Deutschen Kleinkunstpreis” in der Sparte Chanson.
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S a m s t a g, 14. Mai 2005
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11:00 + 15:00 Uhr Mo Bunte, Anna Ka & als Gast Kristina Feix Berlin
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“Vom Essen und Gefressenwerden”
Italienische Märchen für Kinder & Erwachsene ab 4 Jahren
…ein Märchenrissotto italienischer Art / al gusto italiano / …
Dargestellt mit Blechgeschirr, Federvieh und Violine.
(siehe Fr. 13.Mai)
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20:00 Uhr Archillesverse
Bodo Wartke mit seinem neuen Programm:
Klavierkabarett in Reimkultur.
Deutscher Kleinkunstpreis 2004
Siehe Fr. 13.Mai
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S o n n t a g, 15. Mai 2005
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17:00 Uhr Mo Bunte, Anna Ka
Jorinde und Joringel
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Ein Spiel auf Stelzen, mit Masken, Holzfiguren und Live-Musik für Menschen ab 7 Jahren.
Mo Bunte (Konzept, Ausstattung und Spiel) und Anna Ka (Live-Musik und Stimme)
Ein Grimmsches Märchen um Liebe, Macht und Verwandlung.
Es war einmal eine alte Erzzauberin. Sie hatte wohl siebentausend rare Vögel, ehemals keusche Jungfrauen, in Käfige gesperrt und erfreute sich an ihrem Gesang.
Es war einmal ein Brautpaar, Jorinde und Joringel, die gerieten in den Bannkreis der Alten. Die kreist in Gestalt einer Eule um sie herum und verwandelt Jorinde in eine Nachtigall.
Es war einmal ein schöner Jüngling, der jetzt sehr traurig war aber nicht sehr mutig. Wie sollte er jetzt seine Jorinde wiederbekommen? Er hofft auf ein Wunder und lässt die Zeit vergehen. Ist es möglich, durch die Kraft der Liebe den Zauberbann zu durchbrechen?
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20:30 Uhr
Maria Hengge „Lilja liebe mich!“
Eine szenisch dramatisierte Lesung aus Gedichten und Liebesbriefen von Wladimir Majakowski an seine Geliebte Lilja Birk
von und mit Maria Hengge.
Regie: Tanja Golden

Peter Jarolin schrieb zur Premiere in Wien:
Er war ein Dichter, ein Revolutionär und vor allem ein Bedingungslos Liebender, der letztlich an seiner eigenen Kompromisslosigkeit scheitern musste: Der russische Autor und Vertreter des Futurismus Wladimir Majakowski. Im Alter von nur 37 Jahren schied der „Poet der Bolschewiken“ 1930 durch Selbstmord aus dem Leben. Enttäuscht von der neuen staatlichen Ordnung; zerstört von seiner „unmöglichen Liebe“ zu der verheirateten Lilja Brik.
Maria Hengge wandelt auf den Spuren Wladimir Majakowskis und skizziert gleich zwei Schicksale. Ein Schreibtisch, Wasser, Rotwein und zerknitterte Zeichnungen des „Köterleins“ (so wurde Majakowski von Lilja genannt) – mehr braucht Maria Hennge nicht, um eine intensive Sogwirkung zu erzeugen. Als Lilja schlüpft sie noch einmal in die Rolle des Geliebten, poltert krakelt, leidet und schreit die Maxime der Revolution auf die Straße hinaus. Dazwischen aber liegen die vielleicht kostbarsten Momente: Sprachlich stets fein ziselierte, herrlich nuanciert vorgetragene Bekenntnisse eines Menschenkinds, das sich an den selbst „entzündeteten Sternen“ letzlich heftig verbrennt.
Sehr behutsam und mit viel Gefühl für Majakowskis Poesie führt Regisseurin Tanja Golden ihre Darstellerin durch die oft auch humorvollen Gedichte und Liebesbriefe; wunderbar wahrt Maria Hengge die Balance zwischen Mitleid und Distanz, zwischen Tragik und Komik. Lilja und Majakowski – zwei Leben, die in einander aufgehen. Schön.
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M o n t a g, 16. Mai 2005
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11:00 + 15:00 Uhr Mo Bunte, Anna Ka & als Gast Kristina Feix Berlin
“Vom Essen und Gefressenwerden”
Italienische Märchen für Kinder & Erwachsene ab 4 Jahren
…ein Märchenrissotto italienischer Art / al gusto italiano /
…Dargestellt mit Blechgeschirr, Federvieh und Violine.
Siehe Fr. 13.Mai
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