Jan Bathel
Zeichnung/ Malerei


Zur Person
:


Jan Bathel, geb. am 23.08.1976 in Lüneburg

01.05. 1998 - 30.04.2002
Studium der 'Freie[n Bildenden] Kunst' an der FH Ottersberg

01.07.1998 - heute    
Kulturarbeit im 'Kulturprojekt IfNW' in Ottersberg
        
26.10. - 21.11. 1999
Gruppenaustellung: 'LAND' (Malerei) im Kunstverein Ganderkesee

07.01.2001 - 21.01.2001
'Arbeitspräsentation Zeichnung' in Bremen

24.03.2002. - 30.03.2001
Ausstellung: 'als du an einsamkeit     entbehren kannst'  (Zeichnung/ Malerei)
im 'Kulturprojekt IfNW' in Ottersberg

09.05.2002 - 20.05.2002
Ausstellung: 'unter den Kastanien'   in Klein Witzeetze bei Familie Harlan



Künstlerische Tätigkeit :

Zu meiner letzten Ausstellung: 'als Du an Einsamkeit entbehren kannst' (27.03.- 30.03.2002) fand Leo Bertram folgende einleitende Worte, die wie ein Arbeitsmotiv meine künstlerische Arbeit benennen:
„Wenn Jemandem sein eigenes Alleinsein gewahr wird, dann deshalb, weil etwas von dem, was ihn bisher umgeben hat, abwesend ist. Etwas ist dann abwesend durch das er sich mit sich selbst bis jetzt verbinden konnte. Das erlebt einer dann als Schmerz in einer Krise und er ist: einsam.Gelingt es, diesen Zustand auszuhalten, ihn als Bestandteil des Selbstbewusstseins zu erkennen, kann in einem dritten Schritt versucht werden in dieser erkannten und ausgehaltenen Einsamkeit ein 'tätig sein´ zu beginnen. Wenn dieses ´tätig sein´ sich aufrecht erhalten lässt, kann es gesteigert werden; in der Weise sogar gesteigert sein, wie gewöhnlich einer seine Arbeit in einem glücklichen Berufsverhältnis steigern kann, für den Chef oder die Firma. Durch diese Bemühung wird einem die Einsamkeit zu Werkraum, zur Werkstatt. Der Stoff der dort bearbeitet wird ist all das was einer bis jetzt geworden war. Und das Werkstück, das so entsteht, ist: ein jeder selbst.
Zunächst steht dieses, durch das einsame begonnene ´tätig sein´, in der Welt, wie ein Gebet am Abend. Aber allmählich kann es dem modernen Menschen zur Produktionsstadt dienen, in der er die Auftragsarbeit beginnt, die Wir durch die Welt haben. In dieser Weise wird das Selbst so hervor gebracht, dass es in der Lage ist, sich als Glied von einer Gemeinschaft wahrzunehmen. Für eine solche Gemeinschaft kann ich mir vorstellen, das Ostern gefeiert wird, weil jeder sich in Ostern weiß.“




Ausstellung 'Unter den Kastanien':

In meiner Arbeit ´Zyklus 1´ benenne ich den Christusimpuls. Als tragendes Bild der Arbeit ist mit dem Motiv: ´Schwestern´ eben dieser betitelt: Die erwartete Geschwisterlichkeit, dessen Schwester- und Brüderlichkeit wir ersuchen, ist hier: als Orientierendes verstanden; als tragend Heilendes schreibt es sich in soziale Freiheit und Welt. So das ´in der erkannten und ausgehaltenen Einsamkeit ein ´tätig sein´ []beginnen´ mag, das zukünftiger menschlicher Bewegung ein Entgegenwachsendes sein möge. Ich benenne im ´Zyklus 1´ mit dem Motiv: ´Zelt´ dieses Zukünftige und schrieb:

Zelt

Aus Deinem Namen nähe ich ein Zelt,
Noch heute Nacht,
Felle
Bodenlang,
Sternenkarte
Himmelhoch,
Behöhlst Du mich,
Ein Schnurwurf richtend
Schweigt mich aus.



Arbeiten

(Zeichnung/ Malerei)

Auf dieser Seite sind folgende Arbeiten zu sehen:

aus ´Zyklus 1´
(September 2001 - Januar 2002; jew. Graphit, Öl):


Linde Krone
´Linde (Krone)´ (25x34 cm)


Schwester]
´Schwestern´ (29x40cm)


 

aus der Serie ´Heinrich Bathel´:


Vater jung]
´Heinrich Bathel (Jugendbildnis) I´ (Januar 2000, 17x21 cm; Graphit)

Hein
´Heinrich Bathel II´ (Juni 2000, 24x24 cm; Kohle)

Die Serie ´Heinrich Bathel´ begleitet meine Arbeiten seit 1998. Die Portraits zeigen meinen Vater Heinrich Bathel.
- Die Arbeit bleibt unvollendet
.

aus ´Prager´ (- Zeichnungen)  
Portraitarbeiten (67/ 125; Juni 1997- März 2002; jew. 14x21 cm; Graphit):


Lev.jpg
´Portrait Nr. 67´

1997 arbeitete ich in Prag an den Portraitarbeiten: ´Prager´. Die ersten, damals noch linearen, Zeichnungen entstanden nach Vorlagen des tschechischen Fotokünstlers Jan Lukas. Bis heute überarbeitete ich die ´Prager´ mehrfach.