D O N N E R S T A G, 13. Mai 2010
20:00 Uhr
Bachmann & Bardelli
IMAGE TRANSFER (kein Musical)
Die Schweiz - das unbekannte Wesen oder Hilfe! die Kavallerie kommt
Wir befinden uns im Jahre 2010 nach Christus. Frankreich, Italien, Österreich, Deutschland... und so weiter sind von Europäern besetzt... ganz Europa?
Nein!
Ein von unbeugsamen Berglern bevölkerter Fleck hört nicht auf, Widerstand zu leisten. Das Leben ist nicht einfach für die Legionäre, in den befestigten Nachbarländern Gallien, Rom, Habsburg, Germanien usw. Aber auch für die Bergler wird der Druck immer grösser. Was treibt diese Bonsai-Menschen an, so zu sein, wie sie sind ? Und warum rücken sie immer näher zusammen, wenn ein Angriff auf die unter ihnen lebenden Raubritter, Wegelagerer und Hehler erfolgt?
Zeit für einen Image-Transfer. Immerhin leben bereits weit über 200.000 Germanen in den Schluchten, Tälern und Städten dieses Zwergstaates.
Ein satirischer Abend von Bachmann & Bardelli zum Verhältnis zwischen Deutschland und der Schweiz.
"Wenn Sie einen Schweizer Bankier aus dem Fenster springen sehen - springen Sie hinterher, es gibt bestimmt was zu verdienen!" Voltaire
12 € / 9 €
F R E I T A G, 14. Mai 2010
20:00 Uhr
kranewit theater
JEDEM CHAOS WOHNT EIN ZAUBER INNE
Ein Schöpfungsakt in mehreren Bildern
für Erwachsene und Jugendliche
"Am Anfang war das Chaos, denn ehe es Meer gab, war da nur eine rohe ungeordnete Masse. Die ganze Natur hatte einerlei Aussehen. Nichts als träges Gewicht und sich im Widerstreit befindende Samen... Kein Ding hatte eine eigene Gestalt...". (aus "Entstehung der Welt" von Ovid)
Am Anfang war das Wort - oder die Tat? Oder das Lachen? "Bis zum Äußersten gehen, dann wird Lachen entstehen", heißt es in Becketts "Endspiel". Hier machen sich zwei Frauen auf den Weg zum Ursprung, lassen Geschöpfe entstehen und vergehen, bringen mit Wortspielen, Klängen und wechselnden Masken die Phantasie zum Erblühen. " >Nichts ist<, sagt der Weise, >du lässt es entsteh'n, es wird mit dem Wind deines Atems verweh'n.<" (Mascha Kaléko)
| Texte, Spiel: |
Mo Bunte, Ulrike Johannson |
| Masken, Szenografie: |
Mo Bunte |
| Dauer: |
ca. 60 Minuten |
10 € / 8 €
S A M S T A G, 15. Mai 2010
15:00 Uhr
DuoCord
Seit 2005 begeistern die beiden Brüder Vincent (Violine, 20) und David (Violoncello, 18) Geer nun schon als Duo ihr Publikum.
Sie hatten sich zu Beginn ihrer Laufbahn das Repertoire des jüdisch-amerikanischen Geigers und Komponisten Daniel Hoffmann in rein hörendem Nachvollzug seiner auf CD erschienenen Werke erarbeitet. Dabei mussten die Stücke, die im Original oft in weit größeren Besetzungen realisiert werden, ihren Erfordernissen als Duo angepasst werden.
Doch sie spielen natürlich weit mehr, als nur die Musik von einem Komponisten.
Längst haben sie ihren eigenen "Sound" gefunden und spielen Traditionelles wie neues mit beeindruckender musikalischer Reife und jugendlicher Unbefangenheit.
Würde man beschreiben wollen, wie sich das "DuoCord" anhört, müsste man wohl sagen, es klänge wie neue, jiddische Klezmermusik, gemischt mit verschiedensten Einflüssen aus Klassik, Gypsy (Lautari), Jazz und Funk und das alles wiederrum in oft sehr komplexen, arabischen Rhythmen gespielt ...
Auftritte wie zum Beispiel auf dem Weltmusikfestival in Rudolstadt, dem Festakt zum 10jährigen Bestehen des jüdischen Museums Schnaittach, dem 11. Klezmer-Festival Fürth und vielen mehr, bestätigen die große Begabung der beiden jungen Musiker.
Im Programm spielen sie neben traditionellem Klezmer und neuer "Weltmusik" auch zahlreiche Eigenkompositionen, die nicht zuletzt das besondere Musikerlebnis ausmachen.
Man darf sich sicher sein, dass jedes mal lauschen intensiv und emotional, wild und stark, laut und zart ist.
Hut geht rum!
Hörbeispiel
20:00 Uhr
August Zirner & Katalin Zsigmondy
IST DAS DIE LIEBE?
Am Anfang die Verliebtheit, sechzehn Schwangerschaften, der Verzicht auf Sofjas eigene, viel versprechende Dichterkarriere. Viel Krieg und kein Frieden. Aus bestehenden Briefen des Paares hat die Dramaturgin Andrea Clemen einen äußerst emotionalisierenden Text über die Ehe des russischen Grafen und Dichters, Lev Nikolajewitsch Tolstoi, geschaffen. Ein Dialogstück, welches den Zuhörer in die leidenschaftliche Beziehung von Lev und Sofja (ver-) führt, die Sprache voll Glut, die Ehe - ein Höllenritt.
"Am Ende meines Lebens fürchte ich nur noch den Nobelpreis und meine Frau", sagte Tolstoi. Den Nobelpreis konnte der überzeugte Pazifist mit einer diskreten Intervention allerdings abwenden....
Eine bewegende szenische Lesung, eindrucksvoll gesprochen und gespielt von dem Schauspieler-Ehepaar August Zirner und Katalin Zsigmondy
12 € / 9 €
S O N N T A G, 16. Mai 2010
15:00 Uhr
DuoCord
Seit 2005 begeistern die beiden Brüder Vincent (Violine, 20) und David (Violoncello, 18) Geer nun schon als Duo ihr Publikum.
Sie hatten sich zu Beginn ihrer Laufbahn das Repertoire des jüdisch-amerikanischen Geigers und Komponisten Daniel Hoffmann in rein hörendem Nachvollzug seiner auf CD erschienenen Werke erarbeitet. Dabei mussten die Stücke, die im Original oft in weit größeren Besetzungen realisiert werden, ihren Erfordernissen als Duo angepasst werden.
Doch sie spielen natürlich weit mehr, als nur die Musik von einem Komponisten.
Längst haben sie ihren eigenen "Sound" gefunden und spielen Traditionelles wie neues mit beeindruckender musikalischer Reife und jugendlicher Unbefangenheit.
Würde man beschreiben wollen, wie sich das "DuoCord" anhört, müsste man wohl sagen, es klänge wie neue, jiddische Klezmermusik, gemischt mit verschiedensten Einflüssen aus Klassik, Gypsy (Lautari), Jazz und Funk und das alles wiederrum in oft sehr komplexen, arabischen Rhythmen gespielt ...
Auftritte wie zum Beispiel auf dem Weltmusikfestival in Rudolstadt, dem Festakt zum 10jährigen Bestehen des jüdischen Museums Schnaittach, dem 11. Klezmer-Festival Fürth und vielen mehr, bestätigen die große Begabung der beiden jungen Musiker.
Im Programm spielen sie neben traditionellem Klezmer und neuer "Weltmusik" auch zahlreiche Eigenkompositionen, die nicht zuletzt das besondere Musikerlebnis ausmachen.
Man darf sich sicher sein, dass jedes mal lauschen intensiv und emotional, wild und stark, laut und zart ist.
Hut geht rum!
Hörbeispiel
20:00 Uhr
Atrium Ensemble
ABBEY ROAD A CAPPELLA

Das Berliner Atrium Ensemble widmet sich seit seiner Gründung im Jahre 1999 vorwiegend der Interpretation von Werken der Romantik sowie der zeitgenössischen a cappella Musik.
Mit dem Projekt "Abbey Road a cappella" hat der Komponist Frank Schwemmer, der zugleich Mitglied des Ensembles ist, nun erstmalig ein Album der Beatles komplett für sein Ensemble arrangiert und sich somit der Herausforderung gestellt, die komplexen, abwechslungsreichen Sätze dieses genialen Beatles-Albums in eine Fassung für Männerquartett zu bringen.
Die facettenreichen Arrangements von Songs wie "Oh! Darling", "Because" oder "The end" stellen höchste Ansprüche an das sängerische Können der Ensemblemitglieder, ohne dabei ihren ironisch-fragilen Charme zu verlieren.
Nicht zuletzt durch die immer präsente klangliche Noblesse des Atrium Ensembles entfalten die Beatles Klassiker eine Wirkung, der man sich schwer entziehen kann.
Ein Abend nicht nur für Beatles-Fans!
weitere Infos unter:
www.atrium-ensemble.de
12 € / 9 €
F R E I T A G, 21. Mai 2010
15:00 Uhr
'
Programmänderung!
Die Riesen-Seifen-Blasen-Show
Das angekündigte Kindertheater fällt leider aus!!
Der Hut geht rum
20:00 Uhr
Conny Bauer & sein Sohn Louis Rastig
POSAUNIST TRIFFT PIANIST
Mit der Jazzlegende Conny Bauer und Louis Rastig, seinem Sohn, erfährt die Tradition der "Freien Improvisation" eine neue Qualität: die Phase des Aufbruchs ist vorbei, das Spiel mit unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen beginnt. Musik von großer Leichtigkeit und Brillanz entsteht, entfaltet sich frei und zeigt sich gleichzeitig formal vollkommen klar.
12 € / 9 €
S A M S T A G, 22. Mai 2010
15:00 Uhr
TWO TROUBADOURA ZU DRITT acc./sax.

Das tempramentvolle Klezmerduo mit Musik und Kurzgeschichten lebhaft bereichert mit Anne Wiemann barsax
Hut geht rum!
20:00 Uhr
ANNA KARENINA
eine dramatische Darstellung mit Menschen, Figuren und Objekten
frei nach Lew N. Tolstoi
für Jugendliche und Erwachsene
Die Souvenirverkäuferin Mascha arbeitet in einem kleinen Kiosk auf einem großen Bahnhof in Moskau. Hier verkauft sie Piroggen, Sonnenblumenkerne, Stockfisch, Getränke und was man sonst so für die Reise braucht. Ganz neu ist eine Kollektion von Souvenirpüppchen, die Romanfiguren von Lew Tolstoi (1828 - 1910) darstellen, produziert von einer berühmten Wodkabrennerei, die den großen Dichter zu seinem 100. Todestag auf besondere Weise ehren wollte.
Mascha beobachtet die Leute und kann vieles aus dem Leben der vorbeieilenden Reisenden erzählen. Ihre Hauptheldin ist Anna Karenina, deren Schicksal auf dem Bahnhof mit dem Kennenlernen Wronskis beginnt und nach einem langen Kampf um ihr persönliches Glück auch dort endet.
Anna Karenina, glücklos mit einem hohen Beamten verheiratet, verfällt dem jungen Grafen Wronski in unwiderstehlicher Liebe. Eine leidenschaftliche Affäre, die sie weder vor ihrem Mann noch vor der Gesellschaft verbirgt, nimmt ihren Lauf.
Anna ist bereit, dieser Liebe alles zu opfern, am Ende sogar ihr Leben. Diese dramatische Geschichte spielt die Souvenirverkäuferin Mascha mit ihren Figur gewordenen Wodkaflaschen, um sich selbst beim Warten auf Kundschaft die Zeit zu vertreiben. Ihre besondere Vorliebe gilt der Gestalt des Ljewin, in dem sich Tolstoi selbst porträtiert hat. Er zweifelt an allen bisher von der Gesellschaft anerkannten Werten und kämpft für eine neue gerechtere Weltordnung.
Obgleich Großgrundbesitzer, geht er gemeinsam mit seinen Bauern hinaus, um Gras zu mähen und Heu einzubringen, um so den kraftspendenden Zauber der Natur selbst zu erleben und nicht nur aus Büchern zu erfahren.
| Regie: |
Karl Huck |
| Spiel: |
Antje König |
| Figuren: |
Christian Werdin |
| Kostüme: |
Katharina Schimmel |
| Bühnenbau: |
Malte Kempf |
| Bühnenmalerei & Plakat: |
Nastja Zukanova |
| Organisation: |
Johann Karl König |
| Spieldauer: |
80 Minuten |
12 € / 9 €
S O N N T A G, 23. Mai 2010
20:00 Uhr
ANNA KARENINA
eine dramatische Darstellung mit Menschen, Figuren und Objekten
frei nach Lew N. Tolstoi
für Jugendliche und Erwachsene
Die Souvenirverkäuferin Mascha arbeitet in einem kleinen Kiosk auf einem großen Bahnhof in Moskau. Hier verkauft sie Piroggen, Sonnenblumenkerne, Stockfisch, Getränke und was man sonst so für die Reise braucht. Ganz neu ist eine Kollektion von Souvenirpüppchen, die Romanfiguren von Lew Tolstoi (1828 - 1910) darstellen, produziert von einer berühmten Wodkabrennerei, die den großen Dichter zu seinem 100. Todestag auf besondere Weise ehren wollte.
Mascha beobachtet die Leute und kann vieles aus dem Leben der vorbeieilenden Reisenden erzählen. Ihre Hauptheldin ist Anna Karenina, deren Schicksal auf dem Bahnhof mit dem Kennenlernen Wronskis beginnt und nach einem langen Kampf um ihr persönliches Glück auch dort endet.
Anna Karenina, glücklos mit einem hohen Beamten verheiratet, verfällt dem jungen Grafen Wronski in unwiderstehlicher Liebe. Eine leidenschaftliche Affäre, die sie weder vor ihrem Mann noch vor der Gesellschaft verbirgt, nimmt ihren Lauf.
Anna ist bereit, dieser Liebe alles zu opfern, am Ende sogar ihr Leben. Diese dramatische Geschichte spielt die Souvenirverkäuferin Mascha mit ihren Figur gewordenen Wodkaflaschen, um sich selbst beim Warten auf Kundschaft die Zeit zu vertreiben. Ihre besondere Vorliebe gilt der Gestalt des Ljewin, in dem sich Tolstoi selbst porträtiert hat. Er zweifelt an allen bisher von der Gesellschaft anerkannten Werten und kämpft für eine neue gerechtere Weltordnung.
Obgleich Großgrundbesitzer, geht er gemeinsam mit seinen Bauern hinaus, um Gras zu mähen und Heu einzubringen, um so den kraftspendenden Zauber der Natur selbst zu erleben und nicht nur aus Büchern zu erfahren.
| Regie: |
Karl Huck |
| Spiel: |
Antje König |
| Figuren: |
Christian Werdin |
| Kostüme: |
Katharina Schimmel |
| Bühnenbau: |
Malte Kempf |
| Bühnenmalerei & Plakat: |
Nastja Zukanova |
| Organisation: |
Johann Karl König |
| Spieldauer: |
80 Minuten |
12 € / 9 €
Impressum
Familie Harlan
Unter den Kastanien 9
29482 Küsten
Tel. / Fax: 05864 213
E-Mail: udk@harlans.net
Internet-Satz und Programmierung:
Jele Oppermann, APO-COaCH